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Immobilien-Projekte
Kategorie "Immobilien-Projekte"

Für vorbildhafte Projekte verlieh das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr den bayerischen Wohnungsbaupreis und Anerkennungen für insgesamt zwölf Wohngebäude in Bayern und würdigte damit den Landeswettbewerb für den Wohnungsbau. Besonders lobte Bayerns ehemaliger Bauminister Dr. Hans Reichhart das Flächensparen beim Bauen. „Verbliebene Restflächen im Innenbereich mit qualitativ hochwertigem Wohnraum auffüllen und dabei behutsam mit dem Bestand und den Freiflächen umgehen, das ist mir besonders wichtig“, so Reichhart. Die Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer Christine Degenhart ergänzt: „Beim Wohnungsbau gilt es, bewusst in Qualität zu investieren, Vorhandenes zu nutzen und Flächen behutsam zu verdichten.“ Hans Maier, Verbandsdirektor des VdW Bayern (Verband bayerischer Wohnungsunternehmen e.V.) sagte dazu: „Angesichts der hohen Grundstückspreise sind Nachverdichtungs-maßnahmen für viele Wohnungsunternehmen der einzige Weg, städtebaulich aktiv zu werden. Doch die „Lückenfüller“ sind in der Nachbarschaft oft nicht willkommen. Die Wohnungswirtschaft spricht inzwischen vom ergänzenden Bauen, um das Unwort Nachverdichtung zu vermeiden.

 

Prämiert wurden Neubauten, die sich gut in den Bestand einfügen, Umnutzungen oder Erweiterungen und Aufstockungen. Alle Projekte sind in den Jahren 2014 bis 2019 errichtet worden. Eine siebenköpfige Jury unter Leitung des Münchner Architekten Amandus Samsøe Sattler hat aus den insgesamt 56 eingereichten Projekten zwölf prämiert.

 

„Baukultur fängt im Kleinen an. Gute Qualität gibt es auch zu erschwinglichen Preisen. Die Projekte zeigen vorbildhaft, dass Architektur, die unsere Umgebung so stark prägt, auch zu bezahlbaren Preisen möglich ist“, sagte Reichhart anlässlich der feierlichen Preisverleihung.

 

Die Wahl der Jury einigte sich bei der Auszeichnung auf die Projekte Mehrfamilienhaus Zieblandstr. 28 in München (Heim Kuntscher Architekten und Stadtplaner BDA, München), Pilotprojekt „Azubiwohnen“ am Innsbrucker Ring in München (03 Architekten, München mit ver.de Landschaftsarchitektur, Freising), Barrierefreies Wohnen und Bauhütte am Marktplatz von Perlesreut (Andreas Schmöller und Arbeitsgruppe Planung und Bau, Grafenau), Projekt „alle unter einem Dach“ (Arc Architekten, Bad Birnbach mit Valentien+Valentien Landschaftsarchitekten, München), Neubau Quartier Johannis in Nürnberg (Blauwerk Architekten, München), Seniorengerechtes Wohnen in einer ehemaligen Scheune in Kemnath, (Karlheinz Beer Büro für Architektur und Stadtplanung, Weiden) und Wohnsiedlung München-Sendling, Energetische Sanierung und Erweiterung (Maier.Neuberger.Architekten mit realgrün Landschaftsarchitekten, München).

 

Fünf Anerkennungen gehen an die Projekte Studierendenwohnheime Internationales Haus und Adelheidstraße 15 in München (Geier Maass Architekten mit Stefan Bernard Landschaftsarchitekten und Phillip Sattler, Berlin), Neubau von zwei Wohnhäusern in Forstenried auf Garagenhöfen (Breining Buchmaier Architekten mit CL Map und Heide-Marie Eitner Landschaftsarchitektur, München), Nachverdichtung an der Bray- und Versailler Strasse in München (Palais Mai Gesellschaft von Architekten und Stadtplanern, München mit Grabner Huber Lipp Landschaftsarchitekten und Stadtplaner, Freising), Die Neue Gerberau (Goetz Castorph Architekten und Stadtplaner mit realgrün Landschaftsarchitekten, München) und Revitalisierung in Kraiburg (Josef Anglhuber, Kraiburg).

 

Mehr Informationen zu allen prämierten Projekten sowie allen Angaben zu den Projektbeteiligten unter www.wohnen.bayern.de

Die eingereichten Arbeiten sind bis 20. Februar im Foyer des Bauministeriums Franz-Josef-Strauß-Ring 4, München, ausgestellt.

 

www.stmb.bayern.de

 

Foto: ©Lanz, Schels / PK Odessa, München