immostar.de Wohnreport - KW 42
Geschrieben am 17.10.2016

Jeder Zweite verbringt seinen Urlaub gerne zu Hause

Ferienzeit ist Reisezeit: In den Sommermonaten zieht es die Menschen in den Urlaub, die Autobahnen sind voll, die Schlangen vor den Check-In-Schaltern am Flughafen lang. Doch um sich in den Ferien entspannen und abschalten zu können, braucht es für viele nicht unbedingt eine große Urlaubsreise. Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“ betont jeder Zweite (47,1 %), er müsse nicht weit reisen, um sich zu erholen. Deshalb verbringe er seinen Urlaub gerne zu Hause. Je älter die Menschen werden, desto weniger Fernweh scheinen sie dabei zu haben: Drei von fünf Männern und Frauen ab 70 Jahren (60,7 %) verbringen ihre Ferien bevorzugt in den eigenen vier Wänden. ots

Handwerker hält Termin nicht ein - Ersatz möglich

 Sagt ein Handwerker einen fest vereinbarten Termin ab, hat der Kunde unter Umständen Anspruch auf Schadenersatz. Das ist etwa der Fall, wenn er den Termin nicht einhalten hat, aber durch die damit verbundene zeitliche Verzögerung Schäden entstanden sind. Darauf weist Günter Schwinn von der Verbraucherzentrale hin und nennt ein Beispiel: «Wenn der Handwerker bei der Sanierung einer Mietwohnung in Vollzug gerät und der Eigentümer sie deshalb nicht am ersten des Monats, sondern erst zum fünfzehnten, vermieten kann.» Verbraucher, die Probleme mit Handwerkern und Dienstleistern haben, können diese aktuell bei den Verbraucherzentralen melden. dpa/tmn

Mieter muss bei Modernisierungsarbeiten üblichen Baulärm hinnehmen

Beauftragt ein Vermieter eine Firma für Modernisierungsarbeiten, muss der Mieter den Baulärm hinnehmen. Das gilt jedenfalls dann, wenn die Firma die Arbeiten nach den üblichen Verfahren durchführt - etwa bei der Anbringung einer Wärmedämmung. Das berichtet die Zeitschrift «Das Grundeigentum» (Heft 9/2016). Sie bezieht sich dabei auf einen Beschluss des Landgerichts Berlin (Az.: 63 T 2/16). Der Mieter kann die Modernisierungsarbeiten in der Regel nicht durch eine einstweilige Verfügung verhindern. dpa/tmn

Lüftungsanlage und Kamin mit Luftdrucksensor betreiben

 Wer im Haus eine Lüftungsanlage und zugleich einen Kaminofen betreibt, braucht auch Luftdrucksensoren. Anderenfalls könne die Kombination von Lüftung und Kamin tödliche Auswirkungen haben, warnt die Initiative Wärme. Denn die Ventilatoren der Lüftung sind in der Lage, einen höheren Unterdruck zu erzeugen, als im Schornstein herrscht. Dadurch könnten giftige Rauchgase nicht im Schornstein abziehen und gelangen stattdessen in die Wohnräume. Ein Luftdrucksensor registriert die Werte im Aufstellraum des Ofens und stellt sicher, dass die Lüftung sich automatisch abschaltet, sobald die Luftdruckverhältnisse im Raum entsprechend ungünstig sind. dpa/tmn

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