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Immobilienpreisindex deutschlandweit

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Empirica
Kategorie "Empirica"

1. Übersicht Teilmärkte

Im Durchschnitt aller Baujahre (s. Abb. oben) legen die Indices von Miet und Eigentumswohnungen sowie von Ein- oder Zweifamilienhäusern weiter zu. Der Index für Eigentumswohnungen ist mit einem Zuwachs von 2,4% gegenüber dem letzten Quartal am stärksten angestiegen. Der Index für Ein- und Zweifamilienhäuser hat sich um 1,5% erhöht. Auch die Mietpreise ziehen weiter an, mit einem Wachstum von 1,1% gegenüber dem letzten Quartal wiederum etwas schwächer als ETW und EZFH. Die Indices neugebauter Wohnungen bzw. Ein- und Zweifamilienhäuser erklimmen ebenfalls neue Höchstwerte (s. Abb. unten). Im 1. Quartal 2019 liegen neugebaute ETW 1,8% über dem Niveau des letzten Quartals, neugebaute EZFH liegen 1,5% darüber. Der Zuwachs bei neugebauten Mietwohnungen fällt mit 0,9% erneut am geringsten aus.




2. Teilmarkt „Mieten“

Der Index inserierter Mieten steigt im Neubau kontinuierlich an. Gegenüber dem letzten Quartal (4.Q’18) sind die Mietpreise in den kreisfreien Städten um 0,3% gestiegen, in den Landkreisen fällt der Zuwachs mit 1,3% etwas höher aus. Im Jahresvergleich (gegenüber 1.Q‘18) beträgt der deutschlandweite Anstieg 3,2%. Seit Beginn der Zeitreihe im 1. Quartal 2004 haben die Neubaumieten deutschlandweit somit um 33,9% zugelegt, in den kreisfreien Städten um 41,6% und um 29,8% in den Landkreisen. Berlin ist nicht mehr im TOP-10-Ranking vertreten, Erlangen rutscht dafür an Platz 8. Freiburg und Hamburg machen jeweils zwei Plätze gut, Darmstadt einen. Wiesbaden fällt dafür einen Platz zurück.


 


 3. Teilmarkt „Eigentumswohnungen“

Der Anstieg der Kaufpreise für neugebaute Eigentumswohnungen nimmt weiter seinen Lauf. In den kreisfreien Städten liegen die Kaufpreise derzeit 1,8% über dem Niveau des vergangenen Quartals. In den Landkreisen ist der Anstieg mit +1,7% etwas geringer. Im Jahresvergleich (gegenüber 1.Q‘18) sind die Preise deutschlandweit somit um 7,0% gestiegen, 8,7% in den kreisfreien Städten und 5,9% in den Landkreisen. Seit Beginn der Zeitreihe (1.Q‘04) sind die inserierten Kaufpreise für neue Eigentumswohnungen deutschlandweit um 60,3% gestiegen, in den kreisfreien Städten um 84,0%. In Landkreisen haben sie im selben Zeitraum um 46,8% zugelegt.


Düsseldorf rückt wieder in das TOP-10-Ranking und verdrängt Wiesbaden. Regensburg gewinnt zwei Plätze, Erlangen und Augsburg jeweils einen. Berlin verliert dafür einen Platz.

 

4. Teilmarkt „Ein- und Zweifamilienhäuser“

 

Bundesweit sind die Preise neuer Ein- und Zweifamilienhäuser um 1,5% gegenüber dem letzten Quartal gestiegen. Dabei sind die Kaufpreise in den Landkreisen und kreisfreien Städten gleichermaßen um 1,5% gestiegen. Im Jahresvergleich (gegenüber 1.Q‘18) haben die Preise somit bundesweit um 8,5% zugelegt, 9,6% in den kreisfreien Städten und 7,6% in den Landkreisen. Seit Beginn der Zeitreihe (1. Quartal 2004) sind die inserierten Kaufpreise für neue EZFH deutschlandweit um 47,5% gestiegen, in den kreisfreien Städten um 60,9% und in Landkreisen um 39,5%. Eigenheime in den teuren Städten sind rar und die wenigen Angebote sehr heterogen; Preistrends dürfen daher nicht überinterpretiert werden. Stuttgart und Wiesbaden tauschen die Plätze und Augsburg rückt wieder in das Ranking hinein. Heidelberg und Darmstadt verlieren jeweils drei Plätze, dafür rücken Landshut, Ingolstadt und Düsseldorf zwei Plätze vor.



 5. empirica-Immobilienpreisranking 1.Q‘19



Datenquelle und Methodenbeschreibung

Das A und O einer Statistik von öffentlich inserierten Immobilienpreisen ist eine valide Datenbasis. Seit 2012 bündeln wir deswegen mit empirica-systeme.de Erhebung, Aufbereitung und Auswertung in einer Hand und können so die einzige stichtagsunabhängige Zufallsstichprobe mit professioneller Dopplerbereinigung (im Quer- und Längsschnitt) und Experten gestützter Plausibilitätsprüfung anbieten. Auf Basis dieser Daten ermitteln wir eine konsistente Preisstatistik, bei der hedonische Verfahren zum Einsatz kommen, um Qualitätsunterscheide zu bereinigen. In diesem Report sind ausschließlich hedonische Preise in EUR/qm angegeben (Basis: ab 2012 empirica-systeme.de, davor IDN Immodaten GmbH). Die Bestimmung hedonischer Preise ist ein Verfahren, mit dem Qualitätsänderungen (Ausstattung, Wohnungsgröße, Baualter etc.) besser berücksichtigt werden. Dies ist erforderlich, weil sich das jeweils inserierte Wohnungsangebot von Quartal zu Quartal unterscheiden kann. Alle Angaben für die jeweils letzten zehn Baujahrgänge (Neubau) bzw. alle Baujahre, 60-80qm (EZFH: 100-150qm), höherwertige Ausstattung. Die Analyse basiert auf über 2 Millionen Inseraten (über 100 Anzeigenquellen). Die Kreisangaben beziehen sich auf den Gebietsstand 2016. Gebietsreformen früherer Jahre können dazu führen, dass Einzelindizes auf regionaler Ebene (LK, KS, Wachstumsregionen, etc.) von früheren Angaben abweichen. Aggregierte Indizes sind mit kreisspezifischen Haushaltszahlen gewichtete Mittelwerte.