Leben, wo andere Urlaub machen
Geschrieben am 02.05.2016

“Wer viele schöne Landschaften in der Welt gesehen hat, nennt im Taumel der Lust diese die schönste, hofft nie wieder eine schönere zu sehen“, hat der Reiseschriftsteller Lorenz Westenrieder einst geschwärmt. Der Starnberger See mit seinen Bauerndörfern, prächtigen Residenzen und vielen Kilometern Seeufer zieht seit jeher an. Aus dem nahe gelegenen München pendeln Erholungssuchende an den See. Der Hochadel, darunter Märchenkönig Ludwig II. und seine Großcousine Kaiserin Elisabeth von Österreich (“Sisi“), residierten in herrschaftlichen Villen und Schlössern, die noch heute am Ufer des Starnberger Sees thronen. Der Starnberger Immobilienmakler Christian Dahlhoff lässt sich emotional und sachlich über den malerischen See, die erstklassige Infrastruktur, die perfekte Anbindung und die überragende Wohnqualität aus.

Still ruht der See – Leben, wo andere Urlaub machen

Seit jeher Anziehungspunkt für viele besondere Menschen liegt in der Endmoränenlandschaft im Voralpenland der Würmsee, den meisten bekannt als Starnberger See. Eingebettet in die Hügel zwischen Andechs und Bad Tölz lebt es sich so schön wie kaum an einem anderen Fleckchen Erde.

Freier Blick auf die Alpenkette

Alle Teile, ob Westufer, Südspitze, das herrliche Ammerland oder Starnberg, die größte Stadt, genießen den freien Blick auf die Alpenkette. Ob links oder rechts herum, in ca. 60 km haben Sie den See umrundet. Jede Gruppierung der Bevölkerung, die sich u. a. nach der derzeitigen Wohnlage sortiert, kennt die Vorteile ihrer Location. Der starke Zustrom auf den Großraum München, allein in den kommenden fünf Jahren geschätzte 250.000 Menschen, ohne die derzeitige nicht zu bestimmende Flüchtlingswelle eingerechnet, wirkt sich auch auf das Münchener Umland aus. Der Süd-Westen, mit dem Würmtal und dem Starnberger See wird in den kommenden Jahren einen weiteren Aufwind bekommen. Preissteigerungen wird es weiterhin geben, denn das Angebot verknappt stets.

Boomende Wirtschaft, niedrige Zinsen und Bevölkerungswachstum

Die Gründe hierfür sind makroökonomisch kurz und einfach zu beschreiben: eine boomende Wirtschaft, historisch niedrige Zinsen und das Bevölkerungswachstum mit einhergehender Steigerung der Nachfrage nach Wohnimmobilien. Nichts, was man so noch nicht gehört hätte. Die Dynamik findet statt im gesamtem Umfeld von München, von Rosenheim bis Augsburg, die man als Pendler-Städte zu München betrachten darf. Hier steigen derzeit die Preise ebenso wie in München. In Augsburg wird ein Neubau-Objekt in Spitzenlage für über € 8.000/qm angeboten. Preishöhen, die man nie geahnt hätte, nur man wird auch hier eines Besseren belehrt. Die Durchschnittswerte liegen sicherlich weit darunter, dennoch ist die Tendenz klar – weiter nach oben mit den Preisen. Alle Marktforschungsinstitute und Verbandsveröffentlichungen bestätigen dies.

Verknappung von Wohnraum und Willkommenskultur

Im direkten Münchner Umland sind die Entwicklungsachsen die SBahnlinien, die die berufstätige Bevölkerung dringend benötigt, um die Strecke von und zum Büro in der Metropole zu erreichen. Das seit jeher hohe Preisniveau kann man nicht umgehen, denn der Grundstücksmarkt ist leergefegt. Die Gemeinden beantworten das differenziert. Einerseits herrscht eine bewusste Verknappung von Wohnraum, andererseits gibt es Kommunen mit Willkommenskultur. Bei der Hauptnachfrage handelt es sich um eine Spannweite im Rahmen von € 650.000 bis € 750.000 im unteren bis zum Ende des Mittelfelds bei € 1.300.000 bis € 1.800.000. In der Spitze werden auch Preise für Seeanwesen über € 10 Mio. erreicht. Dies sind Einzelstücke, wobei man sicher sein kann, dass immer irgendwo eins zum Verkauf steht. Auch das Angebot in dem beschriebenen Mittelfeld reduziert sich. Neubau- Doppelhaushälften für unter € 850.000 sind im S-Bahneinzugsbereich äußerst selten zu finden. Ausschlaggebend ist die Lebensqualität im Süden Münchens. Wo finden sich die schönsten Biergärten, Seen und Berge? In Oberbayern, wo die Menschen sagen: „Da ist die Welt noch in Ordnung“. Sauberkeit, Sicherheit, funktionierende Infrastrukturen, gute öffentliche und private Bildungseinrichtungen, das alles auf einem Raum – das wirkt wie ein Magnet auf Familien.

Preishöchststand ist noch nicht erreicht

Ob Starnberger See, Ammersee oder die drei kleinen Geschwister Wörthsee, Pilsensee oder Wesslinger See, in der jüngsten Vergangenheit hat man immer wieder gemeint, es würde jetzt ein Preishöchststand erreicht. Nichts dergleichen! Je nach Ausstattung, Qualität und Lage sind die Interessenten bereit, Liebhaber-Preise zu zahlen. Besondere Anziehung haben natürlich unbebaute Grundstücke oder Grundstücke mit Blick auf die Berge und den See oder am besten mit Blick auf beides. Hierfür werden Preise pro qm bis über € 2.500 gezahlt, wenn man sich in der Nähe zu München aufhält. Das Würmtal, mit seiner Lage zwischen Stadt und See, erfreut sich ebenfalls großer und stets steigender Beliebtheit. Am S-Bahnstrang direkt zum Marienplatz, eingebettet in Grünzügen und Forsten, vergisst man beim Telefonieren, dass man nicht direkt in München ist. Hier gilt immer noch die Vorwahl Null Acht Neun.

Autobahn, Flughafen, ICE-Bahnhof

Die Ruhe, gute Anschlüsse an die Autobahn, zum Flughafen und zum ICE-Bahnhof München-Pasing sind nur einige Merkmale, die das hochqualifizierte Publikum schätzt. Doch von allen objektiven Standortfaktoren überstrahlt ein Gefühl bei der Kaufentscheidung – die Tradition! Barocke Zwiebelkirchtürme, die zahlreichen Geschichten um Hans Albers, Heinz Rühmann und zahlreicher anderer Künstler und Prominenter lassen einem das Herz höher schlagen. Gerne möchte man sich in die Zeit zurückversetzen lassen, in der die Welt langsamer erschien. Spazieren Sie am Seeufer oder in den Wäldern, am besten in der Früh bei Sonnenaufgang. Sehen Sie die Fischer die Netze einziehen oder springen Sie im Sommer direkt in den See.

Feldafing am Westufer

Feldafing ist das ganz Besondere am Westufer mit dem Lenné-Park und der vorgelagerten Roseninsel. Hier liegt einer der schönsten Golf- Plätze Europas, mit See- und Bergblick von jedem Green. Hier, wo Kaiserinnen und Könige in der Vergangenheit Ruhe vom und Abstand zum Regieren suchten, leben heute Führungspersönlichkeiten der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft. Ganz versteckt und in aller Ruhe finden Sie im Hinterland Entspannung, auch unter der Woche. Der Nachbarort Tutzing mit seinen Akademien, einer herrlichen Zwillingsturmkirche, dem Kustermann-Park und dem Schloss-Areal lädt zu unterschiedlichen Veranstaltungen und Konzerten ein. Wenige Kilometer weiter liegt Bernried, auch bekannt durch das „Museum der Phantasie“ mit den Sammlungen von Lothar Günther Buchheim, welches Kunstinteressierte aus aller Welt anzieht. Viele kleine Segelhäfen bieten Ihnen größtes Vergnügen mit dem Wind. Der Höhenrieder Park mit seinen alten Kastanien und Buchen führt Sie nach Seeshaupt, von wo aus sich immer ein Kurzausflug an die Osterseen bei Iffeldorf lohnt. Von Seeshaupt aus geht es am Ostufer dann wieder in Richtung München. Zahlreiche Gasthäuser laden ein, den phantastischen Sonnenuntergang am Seeufer zu genießen. Nahe Leoni bei Schloß Berg, wo König Ludwig im See zu Tode gekommen ist, steht die Votiv-Kapelle. Von dort aus schweift der Blick lange über den See und spätestens hier kommt erneut das Gefühl auf: Hier will ich wohnen und hier will ich leben.“

Christian Dahlhoff

www.dahlhoff-immobilien.de

 Foto:©Tourismusverband Starnberger Fünf-Seen-Land