immostar.de Wohnreport - KW 44
Geschrieben am 31.10.2016

Rußablagerungen sorgen für Energieverlust: Kamin reinigen

Schon geringe Rußablagerungen in der Brennkammer können zu Energieverlusten führen. Der Schornsteinfeger oder ein zertifizierter Heizungsinstallateur sollte also den Abzug und den Schornstein reinigen - besonders vor dem ersten Einsatz im Herbst - also nach einer längeren Heizpause. Gerade ältere Anlagen brauchen regelmäßige Funktions- und Sicherheitschecks, informiert der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI). Doch auch die Besitzer können ihren Beitrag leisten: etwa die Glasscheiben von Rußpartikeln befreien. Damit sich die Partikel nicht dauerhaft ins Glas einbrennen, sollten sie am besten die Scheiben schon während der Heizsaison immer wieder abwischen. dpa

Mineralischer Putz schützt Fassaden vor Algenbildung

Auf feuchten Oberflächen gedeihen Algen besonders gut. Sollen sich die Pflanzen nicht an der Fassade ausbreiten, muss man vermeiden, dass sich dort Feuchtigkeit bildet. Die Verbraucherzentrale rät: Bei Gebäuden mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) einen mineralischen dickschichtigen Putz sowie einen dunklen Anstrich zu verwenden. Der Putz wärmt sich durch die Sonne auf. So bildet sich weniger Tauwasser. Außerdem staut sich die Feuchtigkeit nicht an der Oberfläche der Fassade - denn der Putz kann sie aufnehmen und wieder abgeben. dpa/tmn

Befall im Haus: Holzameise kann Bausubstanz schädigen

Nistet sich die schwarze Holzameise in einem Haus ein, kann dies zu erheblichen Schäden an der Bausubstanz führen. Denn wie ihr Name verrät, mag sie Holz und baut ihre Nester so auch in Treppen, Fußböden, Fenstern oder Balken aus Holz, informiert das Pestizid Aktions- Netzwerk (PAN) in Hamburg. Der Körper der Tiere glänzt schwarz. Ihre Königin ist etwa 6 bis 6,5 Millimeter lang, die Arbeiterinnen sind etwas kleiner und erreichen eine Länge von 4,5 bis 5 Millimeter. Wer sie entdeckt, sollte einen Schädlingsbekämpfer sowie einen Bausachverständigen rufen. dpa/tmn

Bei Austausch der Zarge ein breiteres Modell wählen

Will man eine Zarge austauschen, muss man diese unter Umständen aus der Wand brechen. Um den Aufwand der Renovierung möglichst gering zu halten, sollte das neue Modell breiter als die alte Zarge sein, rät Branchenportal Tuerenwechsel.de des Verbandes der Deutschen Holzwerkstoffindustrie. Denn dann muss man die Tapete oder Wandfarbe nicht extra erneuern. Wer hingegen nur eine Tür im Haus austauschen will, muss nicht unbedingt auch die Zarge erneuern. Denn auf die alte Stahlzarge kann man sogenannte Renovierungszargen oder Stahlummantelungszargen montieren. Der Vorteil: So entsteht noch weniger Schmutz und Arbeit. dpa

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