Gäste gebührend begrüßen
Geschrieben am 08.08.2016

Schon auf dem Weg zum Haus werden Gäste empfangen. Das Pflaster, dann die Treppen zum Gebäude sind die Visitenkarten der Bewohner, hier wird der erste, hoffentlich gute Eindruck hinterlassen. Die Möglichkeiten der Gestaltung sind vielfältig: «Mit einer organischen Bauweise zum Beispiel in Form von Kreisbögen oder Schuppen nimmt die Pflasterung das Naturthema auf», sagt Michael Henze vom Bundesverband Garten- und Landschaftsbau.

Betonplaster kann auch selber verlegt werden

Natürlich ist auch ein einfaches Betonpflaster möglich. «Das kann sogar von Heimwerkern selbst verlegt werden», sagt Robert Sikorski von der Interessengemeinschaft Deutscher Pflasterer und Steinsetzer. Sie bekommen vom Baustoffhändler mit den Steinen auch die Verlegeanleitungen.

 

Natursteine mit anderen Materialien kombinieren

Beliebte Naturpflaster sind Porphyr, Granit, Balt, Grauwacke, Sandstein, Marmor und Schiefer. Sie sind robust, langlebig und setzen mit der Zeit eine gewisse Patina an, die sie für viele noch attraktiver wirken lässt. «Natursteine lassen sich auch gut mit anderen Materialien zusammen verlegen», erklärt Henze. Etwa mit Beton, Klinker oder Holz ergeben sich attraktive Kombinationen, eine große Betonplatte lässt sich zum Beispiel mit kleinen Natursteinen einfassen. Das ist aber oft nichts für den Heimwerker: «Reines Natursteinpflaster ist schwieriger zu verlegen als industriell gefertigte Materialien», sagt Sikorski. Weil jeder Stein anders ist, erfordert es viel Geschick und Erfahrung, um sie genau und sicher zu verlegen. «Ist zum Beispiel der Fugenabstand zu groß, lockern sich die Steine schnell und man stolpert darüber.» Und auch bei kleineren Steinen drohen Schäden.

Größere Steine für das Verlegen verwenden

Sikorski rät daher Hausbesitzern zu größeren Steinen von zehn mal zwölf Zentimetern. «Sonst ist das Ganze nicht stabil.» Die Treppen zum Hauseingang werden auch seltener kleinteilig gepflastert, denn größere Treppenelemente geben mehr Trittsicherheit.

 

Mehr Informationen erhalten Sie unter:

www.spogagafa.de

www.gbaev.de

 

Text/Foto: dpa