München-Untermenzing

Untermenzing – das kleine familienfreundliche Stadtviertel


Die Würm in München Untermenzing
 
Geschichte und Lage

Untermenzing weist die gleichen Wurzeln auf wie Obermenzing und ging aus der Teilung von Menzing hervor, die wohl im 14. Jhdt. erfolgte. Nördlich schließt sich Allach an, im Süden Obermenzing, im Osten Moosach und im Westen liegt die Stadtgrenze. Im Gegensatz zu anderen Stadtvierteln brachte der Eisenbahnbau im 19. Jhdt. Untermenzing keinen Aufschwung, da hier kein Bahnhof gebaut wurde. Lange blieb die dörfliche Struktur erhalten.

War Untermenzing in der ersten Hälfte des 20. Jhdt.s vorwiegend ein Wohnbereich für Arbeiter geworden, erfuhr es inzwischen einen Strukturwandel. Heute überwiegen Angestellte, vorwiegend Familien mit Kindern. Untermenzing hat einige wenige Bereiche, in denen sich noch Spuren früheren eher proletarisch orientierten Wohnens erhalten haben, insgesamt findet man hier aber heute hauptsächlich schmucke Ein- und Zweifamilienhäuser mit gepflegten Gärten, grün ist die Farbe des Viertels, geruhsam, gemütlich der Rhythmus des Lebens. Seit 2005 gibt es hier auch eine S-Bahn-Station, die die Anbindung an den ÖPNV erheblich verbessert hat.

Das Preisgefüge ist im gehobenen Bereich anzusiedeln, erreicht aber bei weitem nicht das Preisniveau von Obermenzing.

Text: © Gerschlauer GmbH, Immobilien; Foto: © von Bjs (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons