München-Ramersdorf

Ramersdorf – Wallfahrtskirche, Michaeliburg und Ostpark


Wohnen in München Ramersdorf
 
Ramersdorfer Geschichte

Wer sich von Süden kommend auf der Autobahn Salzburg München nähert, fährt genau auf den Turm der Wallfahrtskirche Maria Ramersdorf zu. Direkt daneben steht der Alte Wirt, eine gediegene bayerische Gaststätte mit Gastgarten. Heute umtost vom Verkehr ist das der alte Dorfkern von Ramersdorf. In Aufzeichnungen aus dem 8. Jhdt. finden bereits Mitglieder der Familie Rumolt Erwähnung, ihre Hofstellen an hiesigem Ort wurden rund 200 Jahre später als Rumoltesdorf aufgeführt. Die Eigentümer der Ländereien wechselten im Verlauf der Zeiten und zu Beginn des 19. Jhdt.s erhielt Ramersdorf Gemeinderecht, um kurz nach der Mitte des 19. Jhdt.s von München eingemeindet zu werden. Maria Ramersdorf ist eine der ältesten Wallfahrtskirchen Bayerns. Ihre Urspünge liegen wohl im 11. Jhdt. und fast jede Bauepoche nahm An-, Um- und Neubauten am Kirchenkorpus vor.

Lage

Heute grenzt Ramersdorf im Süden an Perlach und Neuperlach, im Westen an Giesing und Obergiesing, im Norden an Haidhausen, im Nordosten an Berg am Laim und im Osten an Trudering.

Ramersdorfer Immobilien I

Ramersdorf besitzt zwei unterschiedliche Wohnbereiche. Der nördliche und nordöstliche ist geprägt von einfacherer, urbaner Bebauung mit Zinshäusern, Wohnblocks mit Genossenschaftswohnungen und moderneren Miet- und Eigentumswohnungsanlagen. Das Preisniveau liegt hier überwiegend im unteren bis mittleren Preissegment. Grünflächen sind eher rar.

Ramersdorfer Immobilien II

Der Bereich südöstlich des Innsbrucker Rings und südwestlich der Heinrich- Wieland-Straße hingegen wird von Ein- und Zweifamilienhäusern geprägt und kleineren Wohnanlagen. Hier wird das Ambiente schon aufgelockerter und grüner. Geballtes Grün findet sich im Mitte der 70er Jahre eröffneten Ostpark mit See, Biergarten und direkt benachbartem Michaelibad, mit Hallen- und Freibecken. Namenspatron für das Bad ist der hier liegende, eng umgrenzte Bereich der Michaeliburg, der zum Teil auf Ramersdorfer und zum Teil auf Truderinger Territorium liegt. Wer bei Michaeliburg an eine Filiale der `oiden Rittersleut´ denkt, geht irr. Ende des 19. Jhdt.s errichtete hier ein Wirt mit Vornamen Michael ein Wirtshaus mit zwei Türmchen, das mit viel Phantasie an eine Burg gemahnen mochte. Gasthaus und Wirtsgarten waren äußerst beliebt, Ansiedlungen folgten. Nach wechselvoller Geschichte musste die Michaeliburg 2009 dann dem Wohnungsbau weichen. Die Preise für Immobilien erreichen im südöstlichen Teil von Ramersdorf durchaus gehobeneres Niveau.

Conclusio

Ramersdorf ist durch U-Bahnlinien gut erschlossen, die Versorgung mit Schulen und Kindergärten kann als gut bezeichnet werden. Es ist ein familienfreundliches Stadtviertel und bietet ein breites Spektrum an Immobilien, von Wohnungen bis zu größeren Einfamilienhäusern.

Text: © Gerschlauer GmbH, Immobilien