München-Neuperlach

Neuperlach – Stadtplanung der späten 60er Jahre: Boomtown auf grüner Wiese


Wohnanlage Neuperlach-Zentrum in München
 
Lage

Im Westen grenzt Neuperlach direkt an Alt-Perlach und im Norden reicht es bis zur Ständlerstraße, obwohl die typische Bebauung sich teilweise auch noch nördlich davon fortsetzt. Im Osten geht die Grenzziehung einher mit der Bebauungsgrenze und im Süden ist die Zwergerstraße die Grenze. Neuperlach zerfällt in Neuperlach Süd und Neuperlach Nord.

Kurze Geschichte

In den 60er Jahren des 20. Jhdt.s wuchs München sprunghaft an und die Stadtväter Münchens gerieten ins Grübeln über die weitere Zukunft. Und so erreichte diese auch die Idee der städtebaulichen Entlastungssiedlung draußen vor der eigentlichen Stadt, die aber noch auf Stadtgebiet liegen sollte. Schließlich entschied man sich für die Äcker östlich Perlachs und ab 1967 entstand in den Folgejahren eine eigene Stadt vor der Stadt, die ungefähr 80.000 Einwohnern Platz bieten sollte. Modernes Wohnen der damaligen Zeit stand im Vordergrund, die notwendigen Strukturen sollten später folgen. Nach und nach entstanden Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und U-Bahn-Stationen.

Status Quo und Immobilien

Neuperlach ist kein natürlich gewachsenes Stadtviertel, aber die Bewohner haben es sich erobert. Gerade in den letzten Jahren ist der Grad der Identifikation erheblich gestiegen und damit die Anzahl derjenigen, die ihr Stadtviertel Neuperlach schätzen und lieben. Gerade die etwas älteren Bewohner lieben das viele Grün, die kurzen Wege und man kennt sich inzwischen, denn die meisten Bewohner bleiben lange hier. Die Preisstruktur der Immobilien hier ist eher günstig bis mittlerer Durchschnitt. Es sind hier fast ausschließlich Wohnungen im Angebot.

Text: © Gerschlauer GmbH, Immobilien; Foto: © von Bayerische Vermessungsverwaltung – www.geodaten.bayern.de [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons