München-Lochhausen

Lochhausen – Wald, Wiesen, Felder und wenig Einwohner


St. Michael in München-Lochhausen
 
Lage und Geschichte

Im Süden Lochhausens liegt die Aubinger Lohe, ein wunderschönes, dichtes Waldgebiet. Im Westen und Norden endet mit Lochhausen das Stadtgebiet und im Osten schließt sich Langwied an. Auf die alte Siedlungsgeschichte weist die, in der Lohe gelegene Keltenschanze hin. Die Ortschaft geht auf das 10. Jhdt. zurück. Der Name leitete sich von den Häusern an der Lohe = Wald ab. Bereits Mitte des 19. Jhdt.s wurde hier an der Bahnstrecke München – Augsburg ein Bahnhof errichtet, der Lochhausen Auftrieb gab, heute S-Bahn-Station. So entstanden über die Zeit neben dem Ortskern die Siedlungskolonien I bis III. Trotzdem blieb die Bevölkerungsentwicklung weit hinter den anderen Münchner Stadtvierteln zurück. 1942 erfolgte die Zwangseingemeindung. Ab den 60er Jahren erfolgte weiterer zögerlicher Zuzug, hauptsächlich aufgrund des günstigen Preisniveaus.

Auch heute noch ist Lochhausen eher günstig. Die Anwohner schätzen aber die naturnahe Lage und das ruhige Leben hier. Die Bevölkerungsdichte ist nach wie vor gering. Einkaufen und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs finden Sie im benachbarten Aubing, Autobesitz sei hier empfohlen. Dafür liegen Tennisplätze, Angelparadies am Böhmerweiher und Reitställe vor der Haustüre.

Text: © Gerschlauer GmbH, Immobilien; Foto: © By Rufus46 (Own work) [GFDL or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons