München-Langwied

Langwied – Eine paar Handvoll Häuser, Seen und viel Natur


Badende am Langwieder See
 
Geschichte

Langwieds erste Erwähnung geht zurück ins 13. Jhdt., der Name hat ebenfalls wieder, wie so häufig im Bereich München, mit Wald = Wied zu tun, also das Dorf am langen Wald. Irgendwann im 19. Jhdt. wurde die Eisenbahn an Langwied mehr oder weniger vorbei gebaut und damit blieb Langwied ein Dorf im Nordwesten vor den Toren Münchens, bis es die Nazis 1942 heim in die Stadt holten. An der Situation Langwieds änderte das aber grundsätzlich nichts. Mehrere Handvoll Häuser hat Langwied im Vergleich zu anderen Stadtvierteln, dafür viel Natur, sprich eigentlich Kulturlandschaft, aber Landschaft und die Langwieder Seenplatte, bestehend aus Langwieder See, der direkt an der A 8 liegt, dem Birkensee und der neuesten Erwerbung, dem Lußsee. Alle Seen sind Baggerseen und Relikte des Kiesabbaus. Der Kies des Langwieder Sees und des Birkensees diente in den 30er Jahren des 20. Jhdt.s dem Bau der A 8, der Kies des Lußsees wanderte in den 90er Jahren in und unter die Eschenrieder Spange der Münchner Nordumgehung. Heute sind die Gebiete darum herum Landschaftsschutzgebiete und im Sommer heftig von Badenden umlagert.

Lage

Das Langwieder Gebiet reicht im Norden bis an die Stadtgrenze, ebenso im Westen, im Süden grenzt es an Lochhausen und im Osten an Allach.

Aufgrund der Abgelegenheit herrscht hier ein eher geringeres Preisniveau für Immobilien. Die Grundstücke des neu ausgewiesenen Baugebietes verkaufen sich eher schleppend, Gelegenheit für den einen oder anderen günstigen Kauf. Aber auch hier ist künftig mit einem Anstieg der Preise zu rechnen.

Text: © Gerschlauer GmbH, Immobilien; Foto: © By Usien (Own work) [GFDL or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons