München-Allach

Allach – Zwischen Gärten und Weltkonzernen


Alte Diamalt-Werke in München-Allach
 
Lage

Allach ist der nordwestlichste Münchner Stadtteil. Sowohl im Nordwesten als auch im Norden reicht er bis an die Stadtgrenze heran. Wie die meisten Münchner Stadtteile hat auch Allach bäuerliche Wurzeln, die heute nur noch versteckt wahrnehmbar sind, in einzelnen Gehöften und Gartenbaubetrieben. Bereits relativ früh siedelten sich hier aber auch Industriebetriebe an. Einige von ihnen sind heute zu Weltkonzernen angewachsen: Krauss-Maffei, MAN und MTU. Einige leben nur mehr in der Erinnerung, wie zum Beispiel die Firma Diamalt, nun mehr eine Industriebrache, deren Zukunft im Augenblick noch ungewiss ist und die vielleicht als neues Wohnquartier wieder auflebt.

Allach weist drei nah beieinander liegende, parallele Nord-Süd-Achsen auf, die gebildet werden durch die Würm, die Eversbuschstraße, die Hauptdurchgangsstraße, an der auch die meisten der zahlreichen Einzelhandelsgeschäfte liegen, und die Bahnlinie München-Ingolstadt, ICE-Strecke nach Norden und Gleiskörper für die S 2 nach Dachau und Petershausen, mit Bahnhof in Allach. Zudem ist Allach durch Buslinien an Pasing angebunden und somit bestens durch ÖPNV erschlossen.

Bis 1938 war Allach eigenständig und wurde erst da eingemeindet. Von dieser langen Eigenständigkeit profitiert das Stadtviertel noch heute, durch ein reges Vereinsleben (z.B. eine der dominierenden Schützenvereine in München mit großem Vereinsgelände ist die „Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Der Bund“) sowie Schulen (vier Volksschulen, eine Realschule, ein Gymnasium) und Kindergärten (28) und lebendigem Stadtteilleben.

Ruhig idyllisch

Ruhig und unaufgeregt ist das Leben und Wohnen in Allach. Die Bebauung ist vorwiegend geprägt von Ein- und Zweifamilienhäusern, häufig älter, die peu á peu durch Neubauten ersetzt werden, die sich aber wieder gut ins Umfeld einpassen. Das Preisniveau der Immobilien hält sich im Mittel und ist ein gutes Stück von den hochpreisigen Stadtteilen entfernt. Was bekommt man dafür? Wie schon gesagt, viel Grün und Ruhe, teilweise liegen Geschäfte und Dienstleistungen aber etwas entfernter. Belohnt wird man dafür aber mit Naturnähe zu umliegenden Feldern und Wäldern (daher auch der Name, urspr. Ahaloh, Wald am Wasser) sowie der Langwieder Seenplatte, die im Sommer zum erfrischenden Bade lädt und bequem mit dem Rad erreichbar ist. Der dem Zeitgeist nachjagende Single fühlt sich hier wahrscheinlich nicht so wohl, eher schon die Familie mit Kindern, insbesondere wenn die Eltern in einem der zahlreichen Unternehmen im Münchner Norden ihrer hochqualifizierten Arbeit nachgehen und diese die Allacher Gemütlichkeit zu schätzen wissen.

Text: © Gerschlauer GmbH, Immobilien; Foto: © Gudio Radig