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Mit Leidenschaft und Überzeugung

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Liebe Leserinnen, lieber Leser,

ich bin gelernter Kaufmann im Zeitungs- und Zeitschriftenverlag. So hieß es damals - gefühlt vor dem ersten Weltkrieg. Später wurde der Verlagskaufmann daraus. Viel später der Medienkaufmann - Digital und Print. Ich bin einer, der von der „Pieke“ auf gelernt hat. Technik, Buchhaltung, Anzeigen. Ein ganzer Zeitungsmann. Zeitungsaffin bis zum geht nicht mehr. Voll und ganz - mit Leidenschaft und Überzeugung. Ich mag es, eine Zeitung zu lesen und das gute Gewissen, die Zeitung „durch“ zu haben. Das erinnert mich an meine streng katholische Erziehung, wenn ich nach der Beichte aus der Kirche kam. Die Erleichterung war groß und das Gewissen rein. Mit sechs Jahren - ich erinnere mich noch genau. Kinder, wie die Zeit vergeht!

Als ich bereits junger Anzeigenleiter war, kamen zu den Tageszeitungen die wöchentlich erscheinenden Anzeigenblätter auf. Ein Ärgernis für die Verlage, hatte man doch das Monopol fast gepachtet. Viele schöne, genau am Punkt, gut pulsierende Konkurrenzblätter, die nicht diktierten, sondern auch „am Leser“ waren. Wir etablierten Tageszeitungen stellten uns mit gesunden Töchtern, eigenen Anzeigenblättern, der immer größer werdenden Printkonkurrenz. „Schön“ waren sie oft nicht, diese eigenen Anzeigenblätter. Wie die Tageszeitungen - unhandlich, oft auf grauweißem Papier gedruckt, geknickt und mit viel Druckerschwärze versehen, weshalb man sich ständig die Hände waschen musste. Warum ich Ihnen meine Zeitungsgeschichte erzähle? Warten Sie noch kurz ab.

Gratis-Zeitungen und Gratis-Zeitschriften in „Marktnischen“

Von einer „Marktnische“ spricht man, wenn das Bedürfnisprofil von aktuellen Wettbewerbern nicht ausreicht oder nur unzureichend erfüllt wird. Erkennt man diese „Marktlücke“, weiß man die eigene Flexibilität markt- und zielgruppengerecht umzusetzen, ist man großen Firmen gegenüber im Vorteil und kann „hineinspringen“. Die Magazinausgabe von immostar.de
gibt es mittlerweile an hunderten von Verteilstellen in der Stadt und im Großraum München, von Ingolstadt und Pfaffenhofen bis zum Starnberger See, Garmisch-Partenkirchen, Tegernsee und Rosenheim. In dieser Marktnische bewegt sich unser Immobilien-Magazin erfolgreich im 20. Jahrgang. Wir gehören dem Verband Deutscher Zeitungsverleger e.V. (www.vdz.de) mit Sitz in Berlin und dem Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern e.V. (www.v-z-b.de) mit Sitz in München an. Wir legen Wert auf „lesbare“ Artikel, die mit der eigenen Immobilie, aber auch viel mit der Lebensqualität in unserer Region, zu tun haben. Mit der Magazinausgabe von immostar.de
und auf www.immostar.de bekommt der Makler und Bauträger Zugang zu einer einzigartigen Zielgruppe, die sich durch hohe Immobilien-Affinität auszeichnet und sich zudem auf der Suche nach einer Eigentumswohnung, nach einem Haus oder einer Kapitalanlage befindet.

Im sogenannten „Kölner Zeitungskrieg“, der als solcher Begriff auch tatsächlich in die Medienbranche eingegangen ist, habe ich die Handlichkeit von kleineren Formaten und kurzen, lesbaren Artikeln geschätzt. Drei Gratis-Tageszeitungen im kleinen Tabloid-Format buhlten um die Gunst der Leser an öffentlichen Plätzen. Meine Einstellungsgespräche mit neuen Mitarbeitern habe ich überwiegend in den U-Bahnen geführt, denn dort spielte sich der „Zeitungskrieg“ ab. Deutsche Verleger und Konzerne gegen europäische Großkonzerne und Köln war der Testmarkt (siehe auch: de.wikipedia.org/wiki/Kölner_Zeitungskrieg). Ein bundesweiter Start von Gratiszeitungen wäre für viele deutsche Verlage aus deren Sicht die Katastrophe gewesen.

Mein Zeitungsherz schlägt heute noch höher, wenn ich daran denke, dass von 80 wartenden Menschen an der U-Bahn über gefühlte 70 eine Zeitung in der Hand hielten: die blauen Gratis-Tageszeitungen des schwedischen Schibsted-Konzerns („20 Minuten Köln“), die roten Gratis-Tageszeitungen von Axel Springer („Köln extra“) und die grünen Gratis-Tageszeitungen von DuMont („Kölner Morgenpost“). Der Markt in den Ballungszentren und die junge Zielgruppe waren ideale Voraussetzungen, aber gegen den schon bereits drei Jahre langen Zorn deutscher Zeitungsverleger wollte man schließlich doch nicht bundesweit starten.

Egal, ob groß oder klein, egal ob Tageszeitung oder Anzeigenblatt - die traditionelle Zeitung erscheint inhaltlich zu lang und selten schön. Die Auflagen gehen zurück. Das mediale Zeitalter und die vermehrte Lust an Sensationen setzen zusätzlich zu. Vieles an ausführlicher Berichterstattung, Kultur und Feuilleton passen nicht mehr in die heutige Zeit. Zeitungen und Magazine, die Marktnischen besetzen, wie die Magazinausgabe von
immostar.de, werden sich immer mehr durchsetzen. Kurze Artikel mit Links zu Seiten im Internet und der crossmedialen Verbindung.

Aus meiner Sicht ist damals im „Kölner Zeitungskrieg“ die Chance verpasst worden, Tageszeitungen für die neue Generation in Großstädten zu gestalten. Ich überlege mit meiner Mannschaft den ganzen Tag, wie ich die Magazinausgabe von immostar.de und unser Portal optimieren und verbessern kann. Aber damals? Nein, wir hätten alle eine bessere Zeitung machen können, das war damals nicht gewünscht - es hätte die etablierten Zeitungen zu viel Geld gekostet. Statt dessen haben wir den ganzen Tag überlegt, wie wir dem „Gegner“ das (Zeitungs-)Leben schwer machen konnten!

Nach drei Jahren war es dann soweit. Der Sieg war „grandios“, der „Agressor“ zog sich nach fast drei Jahren aus Köln und damit auch von seinem Projekt in Deutschland zurück. Die Sektkorken knallten bei den Verlagen. Aber - das ist Geschichte. Geschichte, die heilsam ist? War es ein Sieg auf ganzer Linie? Nein, meines Erachtens: Gewonnen, aber die Chance verpasst, eine ganz junge Zielgruppe zu erreichen und somit am Ende doch verloren...

Heute gibt es Gratis-Tageszeitungen außerhalb Deutschlands in vielen Ballungszentren Europas, zum Beispiel des schwedischen Metro-Konzerns oder des norwegischen Schibsted-Konzerns.

Eine Zeitung im traditionellen Format, in traditioneller Art und Weise, ist meines Erachtens in unserer heutigen, schnelllebigen Zeit überholt, frühstücks- und familienunfreundlich. Die Auflagen der „etablierten“ Zeitungen gehen zurück, werden zum Teil geschickt kommuniziert. Der Überlebenskampf ist groß, wird aber letzten Endes nichts daran ändern, dass die klassischen Zeitungsabonnenten aussterben werden. Glauben Sie mir - es tut der alten Zeitungs-Seele weh.

Nach vielen Jahren des Zeitungsmachens, des Gestaltens, des Textens haben wir mit unserem Special-Interest-Titel eine echte Marktnische besetzt. Dieses ist uns mit harter Arbeit und viel Gefühl am Münchner Immobilienmarkt gelungen, was wir gerne mit ein wenig Stolz bemerken.

immostar.de

Längst ist aus dem „ImmoStar“ immostar.de geworden. In unserer medialen Welt ist eine digitale und damit schnelle Suche nach Immobilien unverzichtbar. immostar.de ist ein Magazin in der Verbindung mit dem gleichnamigen Immobilien-Suchportal, mit vielen Wohnungen, Häusern, Grundstücken, Gewerbeobjekten, Miete oder Kauf. Unser Suchportal ist relauncht und den neuesten Bedürfnissen, frei von so oft störenden Elementen, angepasst.

Ständiges Wachstum

Unsere heutige Jubiläumausgabe spiegelt eine typische Münchner Erfolgs- und Zeitgeschichte wider: Ständiges Wachstum in einem sich veränderten Markt. Eine überzeugende Idee, genau passend zum Münchner Wohn-Immobilienmarkt, hat sich bis heute 400 Mal glänzend bewährt: immostar.de präsentiert Ihnen die Immobilienangebote der wichtigen Anbieter, seriöser Makler und guter Bauträger aus dem Münchner Raum, farbig und in hoher Druckqualität. Eine erstklassige Verteilung sorgt dafür, dass die Magazinausgabe von immostar.de von allen Münchnerinnen und Münchnern, die sich für Wohnimmobilien interessieren, gesehen und gelesen werden kann. Am 8. März 2000 erschien unsere Erstausgabe. Viele unserer Inserenten sind Kunden der ersten Stunde und haben uns seither begleitet. Alle Inserenten und auch unsere treuen Leser haben einen großen Anteil dazu beigetragen, dass die Magazinausgabe von immostar.de weitere 399 Ausgaben produzieren durfte. Dafür möchten wir an dieser Stelle ganz herzlichen Dank sagen. Besonderen Dank möchte ich allen Leserinnen, Lesern, Mitarbeitern, Freunden, Bauträgern und Maklern sagen, die seit vielen Jahren mit uns verbunden sind und sich an dieser Jubiläumsausgabe beteiligt hab

Lebensqualität pur

München, die Landeshauptstadt des Freistaates Bayern, ist mit über 1,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt Bayerns und die drittgrößte Stadt Deutschlands. Im Großraum München leben mehr als 2,6 Millionen Einwohner. München ist eine kreisfreie Stadt, Sitz des Landratsamtes, Sitz der Bezirksregierung und gilt als die beliebteste und auch teuerste Wohngegend Deutschlands.

München hat eine der höchsten Wohnqualitäten Deutschlands und zeichnet sich durch die größte innerstädtische Gartenanlage Europas, den Englischen Garten, besonders aus, der in seiner Vielfalt und Naturbelassenheit kaum zu überbieten ist. Die Isar, die durch die Stadt fließt, ist beidseitig kilometerlang in Nord- und Südrichtung auf ihren Uferwegen befahr- und begehbar. Dadurch verleiht die Isar München noch einen ganz besonders hohen Freizeitwert. München - das ist und bleibt die perfekte Verbindung von hoher Lebensqualität und großer wirtschaftlicher Attraktivität. Geprägt durch den Englischen Garten, einem breiten Kunst- und Kulturangebot von höchstem Rang und unzähligen Freizeitaktivitäten in der Stadt, bei kurzen Wegen in das schöne Oberbayern und in die Alpen, hat München das “gewisse Etwas”.

400 Mal

Wir schenken Ihnen schon im 20. Jahrgang in dieser lebenswerten Region ein hochwertiges Immobilienmagazin, das Sie in die Welt der schönsten Immobilien entführt. Und zwar bisher ganz genau vierhundert Mal. Nehmen Sie unsere VIERHUNDERTSTE ruhig öfter in die Hand. Es lohnt sich. Lesen Sie in unserem Jubiläumsteil Kurioses und schrecklich Lustiges über den Druckfehlerteufel, der mir in vielen Berufsjahren so manchen Streich spielte. Aber, unter uns gesagt, es gibt ihn eigentlich nicht...

Freuen Sie sich also mit uns auf diese und weitere Ausgaben und nutzen Sie immostar.de weiterhin als Wegweiser durch das Münchner Immobilien-angebot. Die Information, der Kauf und der Verkauf von schönen Wohnungen und Häusern, Ihre Wohn- und Lebensqualität, sind uns Ziel und Ansporn zugleich. 

Ihr Matthias Lipp
Herausgeber