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Wertbeständig und förderfähig - Wohngesundes Bauen

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Verfasst am 07.07.2018, in der Kategorie "Wohnreport"
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Nachhaltige, umweltverträgliche und wohngesunde Baumaterialien schaffen echte Mehrwerte, wenn es um den Neubau oder die Renovierung von Wohnhäusern und Wohnungen geht. Zum einen wirken sie sich positiv auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bewohner aus. Zum anderen schonen sie zum Beispiel durch den Einsatz nachwachsender statt fossiler Rohstoffe die Ressourcen unseres Planeten. Und drittens sind hochwertige, gesunde Baumaterialien auch ein wichtiger Faktor für den Wiederverkaufswert einer Immobilie.

Bauen und Renovieren mit nachhaltigen Baustoffen muss nicht unbedingt teurer sein als mit konventionellen Materialien. Im Gegenteil, es gibt sogar eine Reihe von Fördermöglichkeiten zum Beispiel für Werkstoffe und Materialien, die mit dem natureplus-Zeichen zertifiziert sind. Etliche deutsche Kommunen fördern etwa die Dämmung des Gebäudes mit entsprechend nachhaltigen Werkstoffen. Und bei der Nutzung der Neubau- und Modernisierungsprogramme der KfW sind nachwachsende, nachhaltige Dämmstoffe ebenfalls über Zuschüsse oder günstige Kredite finanzierbar. Mehr Informationen und eine ausführliche Liste mit regionalen Förderprogrammen gibt es im Internet. Weil wohngesunde und ökologisch errichtete Gebäude einen besseren Wert besitzen, machen auch einige Kreditinstitute günstige Zinsangebote vom Einsatz von Bauprodukten abhängig, die das natureplus-Zeichen tragen dürfen. Geprüft werden für das Zeichen nicht nur die Produkte selbst, sondern auch ihr gesamter Lebenszyklus von der Rohstoffgewinnung über die Verarbeitung und den Einbau bis hin zur Nutzung im Haus und zu einem späteren Rückbau. Drei Faktoren sind dabei als Mindestanforderung besonders relevant: Der Klimaschutz, die Wohngesundheit und die Nachhaltigkeit. So muss die Herstellung der Bauprodukte umweltverträglich und energieeffizient erfolgen und dem Klimaschutz dienen. Soziale Verantwortung spielt ebenso eine Rolle wie die Wiederverwertbarkeit der Produkte. Im Einsatz dürfen die Bauprodukte weder Umwelt noch die menschliche Gesundheit durch Schadstoffe belasten, besonders die Wohngesundheit in den Innenräumen muss sichergestellt sein. Und nicht zuletzt dürfen nur überwiegend nachwachsende oder reichlich vorhandene mineralische Rohstoffe verarbeitet werden, die aus nachhaltigen Quellen stammen. djd

Mit freundlicher Unterstützung von natureplus.org

Foto: djd/natureplus/Knauf