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Unser Buch-Tipp: Die Immobilie schützen

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Verfasst am 02.05.2018, in der Kategorie "Unser Buch-Tipp"
Die stark gestiegene Zahl von Wohnungseinbrüchen in den letzten Jahren beunruhigt Eigentümer, Vermieter und Mieter – zu Recht. Denn entgegen einem weitverbreitetem Irrtum stehen nicht besonders noble Immobilien im Visier von Einbrechern, sondern in erster Linie schlecht gesicherte Häuser und Wohnungen.

151.265 Wohnungseinbrüche wurden im Jahr 2016 bundesweit registriert. 10 Millionen Euro Beute machten Einbrecher dabei allein in der Landeshauptstadt München. Vor 10 Jahren waren es mit 108.284 noch deutlich weniger. Nach einem Rückgang im letzten Jahr war im 1. Quartal 2018 wieder ein Anstieg der Wohnungseinbrüche zu verzeichnen. Der Gesetzgeber reagierte auf die steigende Zahl von Wohnungseinbrüchen mit einer Strafverschärfung. Seit 22.07.2017 wird diese Straft at mit einer Freiheitsstrafe von mindestens 1 Jahr geahndet. Von besorgten Bürgerinnen und Bürgern wird immer häufiger die Frage gestellt, wie man sich effektiv vor einem Einbruch schützen kann. Die Befolgung bestimmter Grundregeln, so z.B. bei jedem Verlassen der Wohnung Fenster und Türen zu verschließen, sollte eine Selbstverständlichkeit sein – nützt aber wenig, wenn Türen und Fenster einem Einbrecher keinen Widerstand bieten. „Eine normale Terrassentüre ist in 10 Sekunden auf“, so ein Experte der Münchner Polizei. Solche „normalen“ Türen und Fenster d.h. ohne besonderen Einbruchschutz sind in über 90% der Häuser und Wohnungen verbaut. Da es bei uns – anderes als z.B. in den Niederlanden – auch für neu hergestellte Türen und Fenster keine gesetzlichen Vorgaben für einen bestimmten Einbruchschutz gibt, können die Hersteller hier unauffällig sparen. Dieses neue Buch soll Eigentümer, Vermieter und Mieter animieren, den Einbruchschutz Ihres Anwesens kritisch zu prüfen z.B. ob bei Türen und Fenstern hochwertige Pilzkopfverriegelungen oder nur wirkungslose Rollzapfen verbaut sind. Der Unterschied wird auf Seite 54 ff u.a. mit Videos über simulierte Aufbruchversuche erläutert. Darüber hinaus informiert das Buch über sämtliche Möglichkeiten und die Kosten von mechanischen und elektronischen Sicherungen, wie diese Kosten mit staatlichen Zuschüssen und steuerlichen Vorteilen gesenkt werden können und was bei Nachrüstungen, z.B. mit einer Videoüberwachung in rechtlicher Hinsicht zu beachten ist. Ferner, wie durch geschicktes Verhalten einem Einbruch vorgebeugt werden kann; aber auch darüber, was im Schadensfall zu tun ist, um einen evtl. Versicherungsschutz nicht zu gefährden. Verschiedenen Systeme mechanischer und elektronischer Sicherungen enthält das Buch und informiert darüber umfassend und detailliert. Zahlreiche Fotos helfen Ihnen bei der Auswahl. Verhaltensregeln, zum Beispiel wie potentielle Täter abgeschreckt werden können, sowie Antworten auf häufig gestellte Haftungs- und Versicherungsfragen runden dieses Werk ab.

Die Autoren: Rudolf Stürzer ist Rechtsanwalt und Vorsitzender des Haus- und Grundbesitzervereins München. Stefan Onischke ist Diplom- Ingenieur und freiberuflicher Architekt; er hat bereits mehrere Fachbücher bei Haufe veröffentlicht.

Einbruchsicherung - So schützen Eigentümer, Vermieter und Mieter ihre Immobilie
  • Vorwort mit Tipps des MünchnerPo lizeipräsidenten Hubertus Andreä
  • Mechanische und elektronische Einbruchschutzmaßnahmen
  • Nachrüstmöglichkeiten bei älteren Türen und Fenstern
  • Links zu Videos über simulierte Einbruchsversuche
  • Das richtige Verhalten bei einem Einbruch
  • Rechtsfragen rund um den Einbruchdiebstahl
  • Infos zu Kosten, staatlichen Förderungen ,Steuerermäßigungen und Versicherungsfragen
162 Seiten, 17 x 24 cm
€ 14,95 [D] -ISBN 978-3-648-10768-3
Bestell-Nr. 16052-0001
www.haufe.de