Lade ...

Elektroheizungen - Strom gezielt einsetzen

{{notice.title | translate}}

{{notice.message}}

Verfasst am 10.05.2018, in der Kategorie "Wohnreport"
Anzeige
Alle reden von emissionsfreiem Straßenverkehr. Doch wie sieht es mit den Häusern und Wohnungen aus, in denen laut Umweltbundesamt noch immer Öl- und Gasbrenner die dominierenden Heizenergien sind? Durch die Abkehr vom Einsatz fossiler Brennstoffe können Wohngebäude heute zum „Zero Emission“-Haus werden. Das geht ganz einfach mit E-Heizungen. Im Haus selbst entstehen Null Emissionen durch die Heiztechnik - und je größer der Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix ist, desto grüner wird die Wärmeerzeugung mit Elektroenergie.

E-Heizungen bieten Haus- und Wohnungsbesitzern weitere Vorteile. „Die Wärme wird immer genau dort erzeugt, wo sie gerade gefragt ist“, erklärt Thomas Reiter, Fachmann für den Bereich Elektrowärme. Stand-by-Betrieb oder Leitungsverluste wie bei wassergeführten Heizsystemen gibt es daher nicht. Weil Elektro-Heizsysteme Strahlungswärme erzeugen, genügen bereits etwas niedrigere Temperaturen als bei Konvektionswärme. Zudem ist die Wärmestrahlung angenehmer und steigert den Wohnkomfort. Vor allem aber sind die Investitionen für die dezentral einsetzbaren Heizsystemen weniger aufwändig und kostengünstiger als der Einbau zentraler Heizungsanlagen. „Wer sich eine möglichst hohe Energieautarkie wünscht, kombiniert eine Photovoltaikanlage mit der E-Heizung“, empfiehlt Reiter. In Kombination mit einem Batteriespeicher oder besonderen Tarifen, in denen man den PVStrom zum Beispiel auf einem „Stromkonto“ ansparen kann, lässt sich ein guter Teil der Heizenergie über die eigene Solaranlage abdecken. Wichtig ist, dass E-Heizsysteme der neuen europäischen Ökodesign- Richtlinie LOT 20 entsprechen. „Zu den Grundvoraussetzungen zählt die Erreichung eines Mindestwirkungsgrads“, sagt Reiter. Er erläutert, dass die Effizienz wesentlich davon abhänge, wie viele energiesparende Funktionen in ein Produkt integriert seien. Typische Effizienz-Funktionen von Produkten, die mit der Richtlinie übereinstimmen, sind zum Beispiel Thermostate mit Wochenprogramm, Sensoren zur Erkennung offener Fenster, Selbstlernmodi oder geringer Stromverbrauch im Stand-by. Im Netz gibt es weitere Beispiele zu intelligenten Steuerungen und Energiesparmöglichkeiten. „Die EU-Richtlinie wird zu einer Marktbereinigung führen. Das Verbot ineffizienter Produkte wird vor allem den Verbrauchern helfen“, ist Reiter überzeugt. Dass künftig belegbare Fakten zählen, erleichtert dem Verbraucher die Orientierung bei der Auswahl langfristig günstiger und komfortabler Heizlösungen. djd

Mit freundlicher Unterstützung von etherma.com

Foto: djd/ETHERMA Deutschland GmbH