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Trends im Gartenbereich
Kategorie "Trends im Gartenbereich"
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Phantasievoll zugeschnitten in geometrischen Formen oder als immergrüne Hecke: Buchsbäume zählen zu den Lieblingen der deutschen Hobbygärtner. Allerdings sorgt die vielseitige Zierpflanze immer häufiger auch für Sorgenfalten. Der Buchsbaumzünsler, dessen Raupen sich mit Heißhunger auf die grünen Triebe stürzen, hat sich in den vergangenen Jahren flächendeckend ausgebreitet und verursacht kostspielige Schäden - etwa wenn Hecken über viele Meter einfach eingehen. Ein weiteres und häufiges Problem ist das Absterben der jungen Buchsbaumtriebe, für das ein Pilzbefall verantwortlich ist. Das Fatale an beiden Unannehmlichkeiten: Wenn erst die Schäden mit bloßem Auge zu erkennen sind, ist es meist schon zu spät, um die Pflanze noch zu retten. Umso wichtiger ist die richtige, vorbeugende Pflege.

Der Buchsbaumzünsler legt mit Vorliebe seine Eier an den Zierpflanzen ab. Die geschlüpften Raupen fressen sich buchstäblich von innen nach außen und können dabei Buchsbäume unwiederbringlich zerstören. Wenn ein Befall erkennbar ist, kann der Gartenbesitzer noch zu Pflanzenschutzmitteln greifen. Vorbeugen aber ist auch hier besser - man sollte die Vermehrung des Zünslers unterbinden. Dafür eignen sich Hilfsmittel wie Fallen mit Lockstoff en. Ein zum Beispiel enthaltenes Pheromon lockt männliche Falter an und verhindert deren Vermehrung. Der regelmäßige Nachschub an Nährstoff en hat wesentlichen Einfluss auf das Wachstum und die Widerstandskraft der Pflanzen. Dazu eignen sich spezielle Buchsbaum-Flüssigdünger, die von März bis September wöchentlich in der empfohlenen Dosierung gegeben werden sollten. Hilfreich kann zudem eine Vorbeugung mit Kalk sein. Vitalisierender Meereskalk etwa wird dazu Ende April, Anfang Mai fein über den Buchsbäumen zerstäubt. Die feine Kalkschicht schützt und stärkt die Blätter und kann so einem Befall mit Pilzen oder dem Zünsler vorbeugen. Zusätzlich können Hobbygärtner die Gesundheit der Buchsbäume mit einem regelmäßigen Schneiden unterstützen. Je öfter, desto besser, so lautet dabei das Mott o. In der Hauptwachstumszeit ab April empfiehlt sich ein behutsamer Schnitt bis zu alle 4 Wochen. djd
Mit freundlicher Unterstützung von cuxin-dcm.de

Foto: djd/DCM